Kieferorthopädie für Kinder

Zahn- und Kieferfehlstellungen früh erkennen und im richtigen Moment behandeln – nicht zu früh und nicht zu spät.

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Kind bei der kieferorthopädischen Untersuchung

Kieferorthopädische Verfahren für Kinder

Wir empfehlen, das kindliche Gebiss rechtzeitig auf seine Funktionstüchtigkeit untersuchen zu lassen. Unregelmäßigkeiten im Milchgebiss setzen sich häufig im bleibenden Gebiss fort.

Bei einigen Zahnfehlstellungen ist es deshalb sinnvoll, bereits im Milchgebiss mit der Korrektur zu beginnen – damit sich das Gebiss von vornherein störungsfrei entwickeln kann.

Kinderzahnheilkunde und Kieferorthopädie arbeiten bei uns unter einem Dach zusammen. Ihr Kind muss also nicht zwischen zwei Praxen wechseln, und wir behalten Vorsorge und Zahnstellung gemeinsam im Blick.

Warum sich frühes Handeln lohnt

Solange das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist, lassen sich Fehlstellungen deutlich einfacher regulieren.

Erkennen

Erste Kontrollen sind ab dem 3. bis 5. Lebensjahr sinnvoll – dann sind alle Milchzähne da und Fehlfunktionen gut erkennbar.

Behandeln

Eine reguläre kieferorthopädische Behandlung beginnt meist im Alter von etwa 9 bis 12 Jahren, vor dem pubertären Wachstumsende.

Verhüten

Manche spätere Fehlstellung entsteht gar nicht erst, wenn wir Angewohnheiten und Platzprobleme rechtzeitig angehen.

Funktion und Ästhetik

Ziel ist ein Kausystem, das gesund und ausgewogen funktioniert – und ein Gebiss, das Ihr Kind gern herzeigt.

Kind im Wechselgebiss lächelt

Zwei Phasen, zwei Herangehensweisen

Im Milchgebiss geht es um kleine, gezielte Korrekturen: einen Kreuzbiss überstellen, einen offenen Biss schließen, Platz für nachrückende Zähne halten.

Im Wechselgebiss arbeiten wir in der Regel mit herausnehmbaren Spangen und nutzen das natürliche Wachstum, um Kiefer und Zahnreihen in die richtige Richtung zu lenken.

KFO im Wechselgebiss

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Erste kieferorthopädische Kontrollen sind ab dem 3. bis 5. Lebensjahr sinnvoll, wenn alle Milchzähne da sind.
  • Eine reguläre Behandlung beginnt meist zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr, vor dem Ende des pubertären Wachstums.
  • Im Milchgebiss geht es um kleine, gezielte Korrekturen – Kreuzbiss überstellen, offenen Biss schließen, Platz halten.
  • Im Wechselgebiss arbeiten wir meist mit herausnehmbaren Spangen und nutzen das natürliche Wachstum.
  • Kinderzahnheilkunde und Kieferorthopädie arbeiten bei uns unter einem Dach – kein Wechsel zwischen zwei Praxen.

Häufig gestellte Fragen

Ab welchem Alter braucht ein Kind eine Zahnspange?
Eine reguläre kieferorthopädische Behandlung beginnt meist im Alter von etwa 9 bis 12 Jahren. Eine erste Untersuchung ist aber schon ab dem 3. bis 5. Lebensjahr sinnvoll – dann sind alle Milchzähne da und Fehlstellungen gut erkennbar.
Ist es zu früh, schon im Milchgebiss mit einer Korrektur anzufangen?
Nicht unbedingt. Manche Unregelmäßigkeiten setzen sich im bleibenden Gebiss fort. Ein Kreuzbiss oder ein offener Biss lässt sich im Milchgebiss oft mit einfachen Mitteln in die richtige Richtung lenken. Ob eine Frühbehandlung sinnvoll ist, klären wir nach einer Untersuchung.
Zahlt die Krankenkasse die Zahnspange für mein Kind?
Bei Kindern und Jugendlichen richtet sich das nach der Einstufung in die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Ab KIG 3 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Regelversorgung. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie von uns einen transparenten Behandlungs- und Kostenplan.
Muss mein Kind für die Zahnspange in eine andere Praxis?
Nein. Kinderzahnheilkunde und Kieferorthopädie arbeiten bei uns zusammen. Sie müssen also nicht zwischen zwei Praxen wechseln, und Vorsorge sowie Zahnstellung bleiben gemeinsam im Blick.
Was passiert, wenn man zu lange wartet?
Solange das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist, lassen sich Fehlstellungen deutlich einfacher regulieren. Später sind häufig aufwendigere Maßnahmen nötig. Deshalb empfehlen wir, das Gebiss regelmäßig kontrollieren zu lassen.