Häufig gestellte Fragen


Kinderzahnheilkunde Offenbach


Ab wann sollte mein Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?
Am besten, sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist – spätestens rund um den ersten Geburtstag. Solange nichts wehtut, dient der Termin vor allem dem Kennenlernen und der Beratung. Ihr Kind lernt die Praxis dann ganz entspannt kennen.
Brauchen Kinder einen eigenen Kinderzahnarzt?
Notwendig ist das nicht, aber es macht vieles leichter. Wir sind auf Kinder eingestellt: eigene Behandlungsräume, altersgerechte Erklärungen und deutlich mehr Zeit pro Termin. Gerade beim ersten Kontakt entscheidet sich oft, wie Ihr Kind den Zahnarzt später erlebt.
Machen Sie auch die Zahnspange oder muss ich dazu woanders hin?
Beides bekommen Sie bei uns. Kinderzahnheilkunde und Kieferorthopädie arbeiten in unserer Praxis unter einem Dach zusammen. Vorsorge, Behandlung und Zahnstellung behalten wir dadurch gemeinsam im Blick.
Wie oft muss mein Kind zur Kontrolle?
In der Regel zweimal im Jahr. Bei erhöhtem Kariesrisiko oder während des Zahnwechsels kann ein kürzerer Abstand sinnvoll sein – das besprechen wir individuell mit Ihnen.
Wie bekomme ich einen Termin?
Rufen Sie uns einfach unter 069 24743210 an oder schreiben Sie uns an info@kinderzahnarzt-offenbach.de. Sie können einen Termin auch über das Formular auf unserer Kontaktseite anfragen – wir melden uns dann zeitnah zurück.

Angstfreie Behandlung


Mein Kind hat Angst vor dem Zahnarzt – was kann ich tun?
Sagen Sie den Termin rechtzeitig und positiv an und vermeiden Sie Wörter wie Angst, Spritze oder wehtun. In der Praxis lassen wir Ihrem Kind Zeit: erst schauen, anfassen und zuhören, dann behandeln. Was an einem Tag nicht klappt, holen wir beim nächsten Termin nach.
Tut die Spritze beim Kinderzahnarzt weh?
Vor der Spritze betäuben wir die Mundschleimhaut mit einem angenehm schmeckenden Gel. Die eigentliche Betäubung spürt Ihr Kind dann meist nur noch als leichtes Drücken. Wir erklären jeden Schritt vorher – nichts passiert überraschend.
Was passiert, wenn mein Kind den Mund nicht aufmacht?
Dann warten wir. Druck bringt an dieser Stelle niemanden weiter. Wir nutzen den Termin für Vertrauensaufbau und versuchen es beim nächsten Mal erneut – oft klappt es dann schon deutlich besser.
Muss mein Kind für die Behandlung eine Narkose bekommen?
In den allermeisten Fällen nicht. Wir arbeiten mit einer örtlichen Betäubung und bei längeren Behandlungen zusätzlich mit einer Lachgassedierung. Was für Ihr Kind der richtige Weg ist, besprechen wir vorher ausführlich mit Ihnen.
Wie verhindere ich, dass mein Kind überhaupt Angst bekommt?
Am besten, indem Sie früh und regelmäßig kommen, solange nichts wehtut. Wer die Praxis, die Geräusche und die Behandlerin schon kennt, empfindet einen Zahnarzttermin später als etwas Normales.

Vorsorge und Prophylaxe


Ab wann muss ich die Zähne meines Babys putzen?
Sobald der erste Milchzahn da ist, sollte die tägliche Zahnpflege beginnen. Anfangs reicht ein Wattestäbchen oder eine sehr weiche Bürste mit einer winzigen Menge Zahnpasta. Schon vor dem ersten Zahn können Sie den Kieferkamm nach dem Essen sanft auswischen.
Wie viel Zahnpasta darf mein Kind benutzen?
Bei kleinen Kindern genügt eine höchstens erbsengroße Menge. Wichtiger als die Menge ist, dass die Zahnpasta zum Alter passt und wirklich alle Zähne erreicht werden. Beim Vorsorgetermin zeigen wir Ihnen das gern praktisch.
Wie oft sollten Kinderzähne geputzt werden?
Bis zum Ende des zweiten Lebensjahres mindestens einmal täglich, am besten vor dem Schlafengehen. Ab dem zweiten Geburtstag sollten die Zähne grundsätzlich zweimal täglich geputzt werden – morgens und abends.
Was sind Kreidezähne?
Bei Kreidezähnen ist der Zahnschmelz weicher und dünner als normal. Typische Anzeichen sind getrübt weiße oder gelbbraune Flecken und eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit. Betroffene Zähne erkranken häufiger an Karies, deshalb sind gründliche Hygiene, Fluoridierung und regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.
Zahlt die Krankenkasse die Zahnreinigung für Kinder?
Bei Kindern ab dem sechsten Lebensjahr werden Reinigung und Fluoridlack zweimal im Jahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Was darüber hinausgeht, besprechen wir vorher mit Ihnen.

Karies bei Kindern


Können Milchzähne schon Karies bekommen?
Ja, und sogar leichter als bleibende Zähne. Der Zahnschmelz von Milchzähnen ist dünner und weicher, kariesauslösende Bakterien haften daran sehr schnell. Deshalb sind frühe Kontrollen und gute Mundhygiene von Anfang an wichtig.
Muss Karies an einem Milchzahn behandelt werden, wenn der Zahn sowieso ausfällt?
Ja. Unbehandelt kann die Karies größeren Schaden anrichten, Schmerzen verursachen und zu vorzeitigem Zahnverlust führen. Weil Milchzähne den Platz für die bleibenden Zähne halten, fehlt dieser Platz später.
Was ist eine Fissurenversiegelung?
Die Kauflächen der Backenzähne haben feine Rillen und Grübchen, die mit der Zahnbürste kaum zu reinigen sind. Bei der Versiegelung füllen wir diese Rillen mit einem dünnen Kunststoff auf. Die Oberfläche wird dadurch glatt und leicht sauber zu halten – gebohrt wird dabei nicht.
Ist Fluorid für Kinder schädlich?
In der für Kinder empfohlenen Dosierung gilt Fluorid als sicher und ist eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Karies. Entscheidend ist die altersgerechte Menge. Welche Zahnpasta und welche Fluoridierung für Ihr Kind passt, besprechen wir beim Vorsorgetermin.
Wie kann ich Karies bei meinem Kind vorbeugen?
Am wirksamsten mit regelmäßigem, gründlichem Putzen, wenig zuckerhaltigen Zwischenmahlzeiten und den Vorsorgeterminen in der Praxis. Dort kommen Anfärben der Beläge, Zahnputzschule, Fluoridlack und bei Bedarf die Fissurenversiegelung dazu.

Behandlung von Milchzähnen


Warum müssen Milchzähne behandelt werden, wenn sie doch ausfallen?
Milchzähne halten den Platz für die bleibenden Zähne frei und werden zum Kauen und Sprechen gebraucht. Geht ein Milchzahn zu früh verloren, wandern die Nachbarzähne in die Lücke und dem nachrückenden Zahn fehlt der Platz. Deshalb behandeln wir sie genauso sorgfältig wie bleibende Zähne.
Was passiert, wenn ein Milchzahn zu früh verloren geht?
Dann halten wir die Lücke mit einem Platzhalter offen, damit die Nachbarzähne nicht einwandern. Der Platzhalter wird individuell angefertigt und regelmäßig dem Wachstum angepasst.
Kann ein Milchzahn eine Krone bekommen?
Ja. Ist ein Milchbackenzahn so stark zerstört, dass eine Füllung nicht mehr sicher hält, setzen wir eine vorgefertigte Kinderkrone ein. Sie umfasst den Zahn vollständig und fällt später zusammen mit dem Milchzahn von selbst aus.
Tut eine Behandlung am Milchzahn weh?
Wir behandeln mit örtlicher Betäubung, der ein angenehm schmeckendes Betäubungsgel vorausgeht. Bei längeren Behandlungen ist zusätzlich eine Lachgassedierung möglich. Ihr Kind erfährt vorher genau, was passiert.
Wie oft sollte mein Kind zur Kontrolle kommen?
In der Regel zweimal jährlich. Während des Zahnwechsels oder bei erhöhtem Kariesrisiko kann ein kürzerer Abstand sinnvoll sein – wir sagen Ihnen, was in Ihrem Fall passt.

Kieferorthopädie für Kinder


Ab welchem Alter braucht ein Kind eine Zahnspange?
Eine reguläre kieferorthopädische Behandlung beginnt meist im Alter von etwa 9 bis 12 Jahren. Eine erste Untersuchung ist aber schon ab dem 3. bis 5. Lebensjahr sinnvoll – dann sind alle Milchzähne da und Fehlstellungen gut erkennbar.
Ist es zu früh, schon im Milchgebiss mit einer Korrektur anzufangen?
Nicht unbedingt. Manche Unregelmäßigkeiten setzen sich im bleibenden Gebiss fort. Ein Kreuzbiss oder ein offener Biss lässt sich im Milchgebiss oft mit einfachen Mitteln in die richtige Richtung lenken. Ob eine Frühbehandlung sinnvoll ist, klären wir nach einer Untersuchung.
Zahlt die Krankenkasse die Zahnspange für mein Kind?
Bei Kindern und Jugendlichen richtet sich das nach der Einstufung in die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Ab KIG 3 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Regelversorgung. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie von uns einen transparenten Behandlungs- und Kostenplan.
Muss mein Kind für die Zahnspange in eine andere Praxis?
Nein. Kinderzahnheilkunde und Kieferorthopädie arbeiten bei uns zusammen. Sie müssen also nicht zwischen zwei Praxen wechseln, und Vorsorge sowie Zahnstellung bleiben gemeinsam im Blick.
Was passiert, wenn man zu lange wartet?
Solange das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist, lassen sich Fehlstellungen deutlich einfacher regulieren. Später sind häufig aufwendigere Maßnahmen nötig. Deshalb empfehlen wir, das Gebiss regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Zahnspangen für Jugendliche


Gibt es Zahnspangen, die man nicht sieht?
Ja. Bei der Lingualtechnik sitzen die Brackets auf der Innenseite der Zähne und sind von außen praktisch nicht zu sehen. Eine zweite unauffällige Möglichkeit sind transparente Schienen (Aligner).
Sind durchsichtige Schienen genauso gut wie eine feste Zahnspange?
Für viele Fehlstellungen sind Aligner eine gleichwertige Möglichkeit. Bei größeren Korrekturen im bleibenden Gebiss ist eine festsitzende Spange oft die zuverlässigere Lösung, weil sie rund um die Uhr wirkt. Was passt, klären wir nach einer ausführlichen Diagnose gemeinsam.
Verfärben sich weiße Brackets?
Keramikbrackets verfärben sich auch bei längerer Tragezeit nicht, weil das Material – anders als Kunststoff – keine Farbstoffe aus der Nahrung aufnimmt.
Braucht mein Kind beim Sport einen Zahnschutz?
Bei vielen Sportarten besteht eine erhebliche Verletzungsgefahr für Lippen, Wangen, Zunge und Zähne. Rund 95 Prozent aller Zahnverletzungen ereignen sich vor dem 21. Lebensjahr. Ein individuell angefertigter Sportmundschutz sitzt deutlich besser als ein Modell von der Stange.
Ist es mit 16 noch möglich, eine Zahnspange zu bekommen?
Ja. Zähne lassen sich auch nach dem Wachstumsende noch bewegen, solange der Zahnhalteapparat gesund ist. Vor dem Wachstumsende ist manches allerdings einfacher zu erreichen – deshalb lohnt sich eine Untersuchung, bevor man lange wartet.

Arbeiten bei uns


Wie kann ich mich bei Ihnen bewerben?
Senden Sie uns Ihre Unterlagen gern per E-Mail an info@kinderzahnarzt-offenbach.de. Wenn Sie vorab Fragen haben, rufen Sie einfach unter 069 24743210 an. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen zurück.
Nehmen Sie auch Initiativbewerbungen an?
Ja. Auch wenn gerade keine passende Stelle ausgeschrieben ist, freuen wir uns über Ihre Initiativbewerbung. Schreiben Sie uns einfach kurz, was Sie suchen.
Bilden Sie aus?
Sprechen Sie uns dazu gern direkt an – telefonisch unter 069 24743210 oder per E-Mail. Wir sagen Ihnen, ob und wann Ausbildungsplätze zu vergeben sind.
Gibt es bei Ihnen auch Teilzeitstellen?
Durch unsere langen Praxissprechzeiten sind flexible Arbeitszeitmodelle möglich. Welches Modell zu Ihrer Situation passt, besprechen wir am besten persönlich.
Wo befindet sich die Praxis?
Sie finden uns in Darmstädter Str. 15, 63069 Offenbach. Eine Wegbeschreibung mit Karte finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Unser Team


Wer behandelt mein Kind in Ihrer Praxis?
Bei uns arbeiten Kinderzahnärztinnen und Fachzahnärztinnen für Kieferorthopädie in einem Team. Wer Ihr Kind betreut, hängt vom Anliegen ab – bei Bedarf schauen beide Fachbereiche gemeinsam darauf. Die einzelnen Profile finden Sie auf dieser Seite.
Was ist der Unterschied zwischen Kinderzahnarzt und Kieferorthopäde?
Die Kinderzahnheilkunde kümmert sich um Vorsorge, Karies, Füllungen, Kronen und den Erhalt der Milchzähne. Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Stellung von Zähnen und Kiefern, also mit Spangen und Zahnkorrekturen. Bei uns arbeiten beide Bereiche zusammen.
Werde ich vor einer Behandlung über die Kosten informiert?
Ja. Sie erfahren vorher alles Wichtige über Kosten, Zeitablauf, ästhetische Wirkung und mögliche Risiken – verständlich erklärt und ohne Fachchinesisch. So können Sie in Ruhe entscheiden.
Behandeln Sie auch Erwachsene?
Unser Schwerpunkt sind Kinder und Jugendliche – von den ersten Milchzähnen bis ins Jugendalter. Sprechen Sie uns gern an, dann sagen wir Ihnen, welche Praxis im Verbund für Ihr Anliegen die richtige ist.
Wie viel Zeit nehmen Sie sich für einen Termin?
So viel, wie Ihr Kind braucht. Gerade beim Kennenlernen planen wir bewusst mehr Zeit ein, damit nichts unter Druck passiert. Was an einem Tag nicht klappt, holen wir beim nächsten Mal nach.

Kindgerechte Behandlung


Was macht ein Kinderzahnarzt anders als ein normaler Zahnarzt?
Vor allem den Umgang und das Tempo. Ihr Kind lernt Instrumente und Geräusche erst kennen, bevor sie eingesetzt werden, jeder Schritt wird altersgerecht erklärt und behandelt wird in einem eigens für Kinder gestalteten Zimmer. Auch die Materialien sind auf das Milchgebiss abgestimmt.
Ab welchem Alter behandeln Sie Kinder?
Ab dem ersten Milchzahn. Die erste Kontrolle ist ab etwa einem Jahr sinnvoll und dient vor allem dem Kennenlernen und der Beratung.
Wie lange dauert ein Termin bei einem kleinen Kind?
Nicht länger, als Ihr Kind mitmachen mag. Wir arbeiten lieber in mehreren kurzen Terminen als in einem langen, bei dem am Ende die Geduld fehlt.
Was ist eine Zahnputzschule?
Dabei üben wir mit Ihrem Kind die richtige Putztechnik – erst am Modell, dann am eigenen Gebiss. Vorher machen wir die Beläge mit einem harmlosen Färbemittel sichtbar, damit Ihr Kind sieht, wo noch etwas fehlt.
Was gehört alles zur Vorsorge für Kinder?
Kontrolle, Ernährungsberatung, professionelle Reinigung, Zahnputzschule und Fluoridierung. Bei Bedarf kommt die Fissurenversiegelung der Backenzähne dazu. Reinigung und Fluoridlack sind ab dem sechsten Lebensjahr zweimal jährlich Kassenleistung.

Der erste Zahnarztbesuch


Wie bereite ich mein Kind auf den ersten Zahnarztbesuch vor?
Kündigen Sie den Termin rechtzeitig und in ruhigem Ton an. Kinder nehmen unbewusst die Ängste ihrer Eltern auf, deshalb ist die Wortwahl wichtiger als eine lange Vorbereitung. Am besten beschreiben Sie den Besuch als etwas Interessantes, nicht als etwas, das man überstehen muss.
Was sollte ich meinem Kind vor dem Zahnarztbesuch besser nicht sagen?
Sätze wie „Du brauchst keine Angst zu haben“ oder „das tut ganz bestimmt nicht weh“ setzen die falschen Signale – sie bringen die Wörter Angst und weh überhaupt erst ins Spiel. Besser: „Du kannst dich freuen, heute werden deine Zähne ganz genau angeschaut.“
Was passiert beim ersten Termin?
Zuerst reden wir – mit Ihnen und vor allem mit Ihrem Kind. Danach darf es sich in Ruhe umsehen, den Behandlungsstuhl ausprobieren und die Instrumente kennenlernen. Erst wenn Ihr Kind sich sicher fühlt, schauen wir uns die Zähne an.
Was ist, wenn mein Kind sich beim ersten Mal nicht untersuchen lässt?
Dann ist das kein Problem. Was an einem Tag nicht klappt, holen wir beim nächsten Termin nach. Druck bringt an dieser Stelle niemanden weiter – Vertrauen dagegen hält ein Leben lang.
Muss ich zum ersten Termin etwas mitbringen?
Bringen Sie bitte die Versichertenkarte Ihres Kindes und, falls vorhanden, das Bonusheft mit. Praktisch ist außerdem der ausgefüllte Anamnesebogen, den Sie auf unserer Website herunterladen können.

Vertrauen aufbauen


Wie gewöhne ich mein Kind an den Zahnarzt?
Am besten durch frühe, regelmäßige Termine, bei denen nichts wehtut. Ihr Kind lernt dabei Praxis, Geräusche und Behandlerin kennen, ohne dass etwas gemacht werden muss. Was vertraut ist, macht keine Angst mehr.
Mein Kind ist sehr schüchtern – geht das trotzdem?
Ja. Die Sorgen und Ängste Ihres Kindes nehmen wir ernst und gehen in kleinen Schritten vor. Gerade besonders sensible Kinder führen wir spielerisch heran und lassen ihnen so viel Zeit, wie sie brauchen.
Wird beim ersten Termin schon gebohrt?
Sofern keine Beschwerden vorliegen, nicht. Den ersten Termin nutzen wir bewusst für Beratung, Kennenlernen und gegebenenfalls eine Prophylaxebehandlung.
Kann ein Milchzahn noch erhalten werden, wenn woanders zum Ziehen geraten wurde?
Oft ja. Unsere Behandlungsmethoden, Materialien und Geräte entsprechen modernen Standards, das macht es häufig möglich, Milchzähne zu erhalten und zu therapieren. Ob das im Einzelfall gelingt, lässt sich erst nach einer Untersuchung sagen – kommen Sie gern zu einer zweiten Einschätzung vorbei.

Betäubung bei Kindern


Tut die Spritze beim Kinderzahnarzt weh?
Viele Kinder fürchten vor allem den Einstich. Deshalb betäuben wir die Schleimhaut zuerst mit einem angenehm schmeckenden Gel. Die Betäubungsspritze spürt Ihr Kind danach meist nur noch als leichtes Drücken.
Wie lange hält die Betäubung an?
Das Taubheitsgefühl lässt in der Regel nach ein bis drei Stunden nach. Achten Sie in dieser Zeit bitte darauf, dass Ihr Kind nicht auf Lippe oder Wange beißt – das merkt es sonst nicht.
Darf mein Kind nach der Betäubung essen?
Warten Sie damit besser, bis das Taubheitsgefühl vollständig verschwunden ist. Trinken ist vorher meist unproblematisch.
Bekommt mein Kind immer eine Betäubung?
Nein, nur wenn es für die geplante Behandlung sinnvoll ist. Was ansteht, besprechen wir vorher mit Ihnen und erklären es auch Ihrem Kind altersgerecht.

Lachgassedierung


Was ist eine Lachgasbehandlung beim Zahnarzt?
Ihr Kind atmet über eine kleine Nasenmaske ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas ein. Angst und Anspannung lassen dadurch nach, Schmerzempfinden und Würgereiz werden deutlich reduziert. Ihr Kind bleibt dabei die ganze Zeit wach und ansprechbar.
Schläft mein Kind unter Lachgas ein?
Nein. Eine Lachgassedierung ist keine Narkose. Ihr Kind bleibt wach, kann sprechen und bekommt alles mit – fühlt sich dabei aber wohl und geborgen.
Ist Lachgas für Kinder geeignet?
Lachgas wird in der Kinderzahnheilkunde seit langem eingesetzt und lässt sich fein dosieren. Ob es für Ihr Kind infrage kommt, hängt unter anderem vom Gesundheitszustand ab und wird vorher ausführlich mit Ihnen besprochen.
Wie lange wirkt Lachgas nach der Behandlung nach?
Nur kurz. Nach der Behandlung atmet Ihr Kind noch eine kurze Zeit reinen Sauerstoff, damit die Wirkung vollständig aufgehoben wird. Danach kann es die Praxis ganz normal verlassen.
Übernimmt die Krankenkasse die Lachgassedierung?
Die Lachgassedierung ist in der Regel keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Wir informieren Sie vorab über die Kosten, damit Sie in Ruhe entscheiden können.

Füllungen für Milchzähne


Welche Füllung bekommt mein Kind bei Karies?
Wenn es möglich ist, verwenden wir eine zahnfarbene Kunststofffüllung (Composite). Sie wird in den Zahn eingeklebt, ist dadurch stabiler als eine Zementfüllung und fällt optisch nicht auf. Alternativ gibt es die Zementfüllung aus Glasionomerzement.
Was zahlt die Krankenkasse bei einer Füllung für Kinder?
Die Kosten der Zementfüllung werden vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, die der Kunststofffüllung anteilig. Was das für Ihren Fall bedeutet, sagen wir Ihnen vorher.
Sind weiße Füllungen auch für Milchzähne möglich?
Ja. Zahnfarbene Composite-Füllungen sind bei Milchzähnen die Regel, wenn die Situation es zulässt. Sie sind unauffällig und geben dem Zahn Form und Funktion zurück.
Hält eine Füllung im Milchzahn bis zum Zahnwechsel?
Das ist das Ziel – je nach Alter Ihres Kindes muss eine Milchzahnfüllung noch mehrere Jahre halten. Deshalb wählen wir das Material passend zur Situation und kontrollieren die Füllung bei den Vorsorgeterminen.
Muss beim Füllen gebohrt werden?
Der von Karies erkrankte Bereich muss entfernt werden, damit die Füllung hält. Das geschieht mit örtlicher Betäubung, der ein Betäubungsgel vorausgeht – und auf Wunsch zusätzlich mit einer Lachgassedierung.

Milchzahnkronen


Was ist eine Kinderkrone?
Eine vorgefertigte Krone, die auf einen stark zerstörten Milchbackenzahn aufgepasst wird. Sie umfasst den Zahn vollständig, schützt ihn vor weiterer Karies und stellt Kaufläche und Zahnform wieder her.
Muss die Krone später wieder entfernt werden?
Nein. Die Krone fällt zusammen mit dem Milchzahn ganz von selbst aus, wenn der bleibende Zahn nachrückt.
Wann reicht eine Füllung nicht mehr aus?
Wenn ein Milchzahn an mehreren Flächen von Karies befallen ist und zu wenig gesunde Zahnsubstanz übrig bleibt, um eine Füllung sicher zu verankern. Dann stabilisiert eine Krone den Zahn.
Wie viele Termine braucht eine Milchzahnkrone?
In der Regel einen. Weil die Kronen vorgefertigt sind, entfällt der Abdruck für ein Labor und der Zahn kann in einer Sitzung versorgt werden.
Warum wird der Zahn nicht einfach gezogen?
Weil der Milchzahn den Platz für den bleibenden Zahn hält. Statt den Zahn zu ziehen und die Lücke aufwendig offen zu halten, erhalten wir ihn lieber – solange das möglich ist.

Pflege von Milchzähnen


Ab wann muss ich die Zähne meines Babys putzen?
Sobald der erste Milchzahn da ist. Anfangs genügt ein Wattestäbchen oder eine sehr weiche Bürste mit einer winzigen Menge Zahnpasta. Schon davor können Sie den Kieferkamm nach jeder Mahlzeit sanft auswischen.
Wie viel Zahnpasta braucht ein Kleinkind?
Höchstens eine erbsengroße Menge, bei den Kleinsten sogar deutlich weniger. Verwenden Sie eine Zahnpasta, die zum Alter Ihres Kindes passt.
Wie lange muss ich meinem Kind beim Zähneputzen helfen?
Erste eigene Putzversuche sind ab dem zweiten Lebensjahr sinnvoll, aber die Feinmotorik reicht meist erst im Grundschulalter aus. Bis dahin gilt: Ihr Kind darf anfangen, Sie putzen anschließend nach.
Welche Zahnbürste ist für Kinder die richtige?
Eine spezielle Mini-Zahnbürste mit weichen, vielbüscheligen und abgerundeten Borsten. Der kleine Kopf erreicht auch die hinteren Zähne, ohne zu drücken.
Was tun, wenn mein Kind sich beim Zähneputzen wehrt?
Feste Rituale helfen: immer zur gleichen Zeit, am gleichen Ort und mit einer festen Reihenfolge. Gemeinsames Putzen und kleine Spiele nehmen den Kampf heraus. Beim Vorsorgetermin üben wir die Technik mit Ihrem Kind – oft klappt es zu Hause danach besser.
Was mache ich, wenn mein Kind einen Wackelzahn hat?
In der Regel lösen sich Wackelzähne von selbst, wenn der bleibende Zahn nachrückt. Ziehen Sie nicht mit Gewalt daran. Wenn der Zahn schmerzt, das Zahnfleisch entzündet ist oder der bleibende Zahn schon daneben durchbricht, schauen wir uns das an.

Wurzelbehandlung am Milchzahn


Kann man einen Milchzahn wurzelbehandeln?
Ja. Wenn der Zahn erhalten bleiben soll – aus ästhetischen Gründen oder weil er als Platzhalter gebraucht wird – lässt sich auch ein Milchzahn über die Wurzelkanäle behandeln. Das entzündete Nervengewebe wird dabei entfernt.
Warum wird der Zahn nicht einfach gezogen?
Weil Milchzähne den Platz für die bleibenden Zähne halten. Geht der Zahn zu früh verloren, wandern die Nachbarzähne in die Lücke. In bestimmten Fällen ist das Ziehen trotzdem der bessere Weg – dann halten wir die Lücke mit einem Platzhalter offen.
Mein Kind ist auf einen Zahn gefallen – was jetzt?
Lassen Sie den Zahn zeitnah anschauen, auch wenn er äußerlich unversehrt wirkt. Gerade bei Frontzähnen ist ein Sturz häufig die Ursache für eine spätere Nerventzündung. Rufen Sie uns unter 069 24743210 an, dann finden wir kurzfristig einen Termin.
Woran merke ich, dass der Zahnnerv entzündet ist?
Häufige Hinweise sind anhaltende oder nächtliche Schmerzen, Druckempfindlichkeit beim Kauen, eine Verfärbung des Zahns oder eine Schwellung am Zahnfleisch. Sicher beurteilen lässt sich das nur bei einer Untersuchung.
Bekommt der Zahn nach der Wurzelbehandlung eine Krone?
In der Regel ja. Die Krone stabilisiert den behandelten Zahn, sodass er als Platzhalter für den bleibenden Zahn erhalten bleibt.

Platzhalter und Lückenhalter


Was ist ein Platzhalter beim Zahnarzt?
Ein Platzhalter, auch Lückenhalter genannt, hält die Lücke eines zu früh verlorenen Milchzahns offen. So können die Nachbarzähne nicht einwandern und der bleibende Zahn findet später genug Platz.
Was passiert, wenn ein Milchzahn zu früh ausfällt?
Die Nachbarzähne wandern nach und nach in die Lücke. Später fehlt dann der Platz für den nachrückenden bleibenden Zahn. Ein früher Verlust mehrerer Milchzähne kann außerdem die Sprachentwicklung beeinträchtigen.
Wie lange muss mein Kind den Platzhalter tragen?
Bis der bleibende Zahn nachwächst – das können einige Jahre sein. In dieser Zeit kontrollieren wir den Sitz regelmäßig und passen den Platzhalter dem Wachstum an.
Muss mein Kind den Lückenhalter den ganzen Tag tragen?
Der herausnehmbare Lückenhalter ist eine lose Zahnspange, die in der Regel nachts getragen wird. Wie viel Tragezeit im Einzelfall nötig ist, sagen wir Ihnen bei der Eingliederung.
Darf mein Kind die Farbe der Spange aussuchen?
Ja. Der Lückenhalter wird individuell im Zahnlabor angefertigt, und die Farbe des Kunststoffs darf sich Ihr Kind selbst aussuchen. Erfahrungsgemäß wird eine selbst gewählte Spange lieber getragen.

Frühbehandlung im Milchgebiss


Mein Kind lutscht am Daumen – schadet das den Zähnen?
Längeres Daumenlutschen kann die Zahn- und Kieferstellung verändern, zum Beispiel zu einem frontal offenen Biss führen. Je früher die Angewohnheit abgelegt wird, desto besser. Wir schauen uns die Situation an und zeigen Ihnen, welche Maßnahmen dabei helfen.
Ab wann sollte ein Kind zur ersten Zahnspangen-Untersuchung?
Ab dem 3. bis 5. Lebensjahr kann eine erste Kontrolle sinnvoll sein. In diesem Alter sind alle Milchzähne vorhanden, und Fehlstellungen oder Fehlfunktionen lassen sich gut erkennen.
Ist mein Kind mit vier Jahren nicht zu jung für eine Zahnspange?
Für eine reguläre Behandlung meist ja – die beginnt in der Regel erst mit 9 bis 12 Jahren. Eine Untersuchung ist trotzdem sinnvoll: Manche Fehlentwicklung lässt sich im Milchgebiss mit sehr einfachen Mitteln in die richtige Richtung lenken.
Was ist ein Kreuzbiss?
Beim Kreuzbiss beißen die oberen Zähne innen an den unteren vorbei, statt sie zu überdecken. Das kann einzelne Zähne oder ganze Seitenbereiche betreffen und wird deshalb häufig schon im Milchgebiss korrigiert.
Wie lange darf mein Kind einen Schnuller haben?
Je früher der Schnuller wegfällt, desto geringer ist der Einfluss auf die Zahnstellung. Hält Ihr Kind länger daran fest, lassen Sie die Zahn- und Kieferstellung am besten kontrollieren – dann sehen wir, ob etwas zu tun ist.

Kieferorthopädie im Wechselgebiss


Was ist das Wechselgebiss?
So nennt man die Übergangsphase, in der die Milchzähne nach und nach durch die bleibenden Zähne ersetzt werden. Sie beginnt meist um das sechste Lebensjahr und ist kieferorthopädisch besonders wichtig.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die erste Zahnspangen-Untersuchung?
Sind im Milchgebiss keine Besonderheiten aufgetreten, ist das 8. bis 9. Lebensjahr ein guter Zeitpunkt. Gab es dort bereits Auffälligkeiten, schauen wir schon früher.
Bekommt mein Kind in dieser Phase schon eine feste Zahnspange?
Meist nicht. Im Wechselgebiss arbeiten wir in der Regel mit herausnehmbaren Zahnspangen. Festsitzende Apparaturen kommen üblicherweise später zum Einsatz, wenn die bleibenden Zähne da sind.
Was ist ein Bionator?
Ein Bionator ist eine herausnehmbare, funktionskieferorthopädische Apparatur. Sie lenkt über die Muskulatur das Kieferwachstum und wird vor allem im Wechselgebiss eingesetzt.
Warum nutzt man den Wachstumsschub für die Behandlung?
Solange Kiefer und Gesichtsknochen noch wachsen, lassen sich Fehlstellungen mit weniger Aufwand regulieren. Das schont Ihr Kind und verbessert nebenbei das Gesamtbild.

Anamnesebogen


Wo finde ich den Anamnesebogen zum Ausdrucken?
Den Anamnesebogen für Kinder finden Sie auf dieser Seite als PDF zum Herunterladen. Sie können ihn ausdrucken und in Ruhe zu Hause ausfüllen.
Muss ich den Bogen vor dem Termin ausfüllen?
Sie müssen nicht, aber es spart Zeit im Wartezimmer. Zu Hause können Sie in Ruhe nachschlagen, welche Medikamente Ihr Kind bekommt oder welche Vorerkrankungen bestehen.
Was mache ich, wenn ich eine Frage im Bogen nicht verstehe?
Lassen Sie sie einfach frei. Wir gehen den Bogen beim Termin gemeinsam mit Ihnen durch und klären offene Punkte.
Kann ich den Bogen auch erst in der Praxis ausfüllen?
Ja, das ist ebenfalls möglich. Kommen Sie dann bitte ein paar Minuten früher, damit vor der Behandlung genug Zeit bleibt.

Terminanfrage


Wie kann ich online einen Termin anfragen?
Füllen Sie einfach das Formular auf dieser Seite aus und schreiben Sie kurz, worum es geht und wann es Ihnen am besten passt. Wir melden uns dann bei Ihnen und stimmen den Termin ab.
Wie schnell bekomme ich eine Antwort?
In der Regel innerhalb der nächsten Praxisöffnungstage. Wenn es eilig ist, rufen Sie uns bitte direkt unter 069 24743210 an.
Mein Kind hat Zahnschmerzen – was mache ich jetzt?
Bitte nutzen Sie in diesem Fall nicht das Formular, sondern rufen Sie uns direkt unter 069 24743210 an. Bei akuten Beschwerden versuchen wir, kurzfristig einen Platz zu finden.
Kann ich einen Termin auch telefonisch vereinbaren?
Ja, jederzeit während unserer Sprechzeiten unter 069 24743210. Anliegen, die Zeit haben, können Sie uns auch per E-Mail an info@kinderzahnarzt-offenbach.de schicken.
Was passiert mit meinen Daten aus dem Formular?
Ihre Angaben verwenden wir ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Terminanfrage. Einzelheiten dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Kontakt und Anfahrt


Wo finde ich Ihre Praxis?
Sie finden uns in Darmstädter Str. 15, 63069 Offenbach. Auf dieser Seite sehen Sie eine Karte und können sich direkt eine Route berechnen lassen.
Wie erreiche ich Sie telefonisch?
Unter 069 24743210 während unserer Sprechzeiten. Anliegen, die Zeit haben, können Sie uns auch per E-Mail an info@kinderzahnarzt-offenbach.de oder über das Formular auf dieser Seite schicken.
Wann haben Sie geöffnet?
Unsere aktuellen Sprechzeiten finden Sie hier auf dieser Seite und im Fußbereich jeder Seite. Termine außerhalb der Sprechzeiten sind in Einzelfällen nach Absprache möglich.
Was mache ich außerhalb der Sprechzeiten bei Zahnschmerzen?
Dann hilft der zahnärztliche Notdienst weiter. Die aktuellen Angaben dazu finden Sie auf unserer Notdienst-Seite. Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte die 112.
Wie komme ich am besten zu Ihnen?
Auf dieser Seite finden Sie eine interaktive Karte und einen Knopf für den Routenplaner. Wenn Sie Fragen zur Anfahrt haben, rufen Sie uns gern unter 069 24743210 an.